Warum lohnt es sich, Salat selbst anzubauen?
Wer einmal selbst geernteten Salat probiert hat, möchte nicht mehr auf ihn verzichten.[1] Er ist knackiger, aromatischer und enthält mehr Vitamin A als Ware aus dem Supermarkt.[1] Außerdem ist der Eigenanbau deutlich günstiger als abgepackte Tütenware – und die Sortenvielfalt für Hobbygärtner übertrifft das Supermarktsortiment bei weitem.[2]
Die richtige Sorte wählen
Salat gibt es in einer Vielzahl von Formen, Farben und Texturen.[2] Von festen Köpfen bis hin zu lockeren Schnittsalat-Sorten ist für jeden Geschmack etwas dabei.[1] Wer mehrere Sorten anbaut, hat direkt alles für einen bunten, leckeren Salat im Garten.[2]
Wann aussäen und pflanzen?
Salat ist eine kühle Jahreszeit liebende Pflanze, die frühzeitiges Handeln belohnt. Blatt- und Buttersalat-Sorten können gesät werden, sobald der Boden im Frühjahr bearbeitbar ist – oder im Spätsommer.[4] Eissalat und Romana (Römersalat) lassen sich im frühen Frühjahr und im Herbst auspflanzen.[4] Samen auf feuchten, gut vorbereiteten Boden oder Anzuchterde säen und nur hauchdünn mit Erde oder Vermiculit abdecken.[2]
Boden vorbereiten und aussäen
Wer direkt ins Beet sät, sollte die Erde vorher mit reichlich reifem Kompost auflockern.[2] Das verbessert die Wasserspeicherung und gibt den Keimlingen einen guten Start. Sobald die Pflänzchen groß genug sind, vereinzeln und die Erde gleichmäßig feucht halten.[2] Salat eignet sich übrigens hervorragend für den Anbau im Kübel oder Topf – oft sogar einfacher als im Freilandbeet.[2]
Pflege und Bewässerung
Salat wächst schnell und ist angenehm pflegeleicht – er gedeiht fast überall.[1] Die Erde sollte stets gleichmäßig feucht bleiben; junge Pflanzen müssen vor Schnecken geschützt werden, denn die sind der häufigste Schädling bei Sämlingen.[2] Der Wasserbedarf ist hoch – die Erde zwischen den Wassergaben niemals vollständig austrocknen lassen.[1]
Salat ernten: Tipps für knackige Blätter
Salat braucht bis zur Ernte bis zu zehn Wochen – Schnittsalat-Sorten kann man bereits ab etwa sechs Wochen ernten, Kopfsalat nach zehn Wochen.[2] Geerntet werden darf, sobald die Blätter die Größe erreicht haben, die man aus dem Handel kennt.[5] Für besonders knackige Blätter empfiehlt sich die Ernte am frühen Morgen.[5] Den gesamten Kopf nach einigen Wochen entfernen, sonst wird der Salat bitter und schießt ins Kraut.[5]
Kontinuierliche Ernte sichern
Der Schlüssel zu einer dauerhaften Versorgung ist die Staffelaussaat – alle paar Wochen eine kleine Menge säen, statt alles auf einmal. Mit dem richtigen Timing und ein bisschen Aufmerksamkeit für Bewässerung und Schädlingsschutz belohnt der Salatanbau schnell und zuverlässig – egal ob im Beet oder im Topf.
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