Warum sich Zucchini im Garten lohnen
Zucchini sind pflegeleicht und tragen den ganzen Sommer über reichlich. Eine einzige Pflanze kann bei gutem Wetter drei bis vier Früchte pro Woche liefern.1 Zwei oder drei Pflanzen reichen in der Regel aus, um eine ganze Familie zu versorgen – mit genug zum Verschenken.2
Zucchini gehören zur Art Cucurbita pepo1 und begeistern als Sommergemüse auch Hobbygärtner ohne viel Erfahrung mit einer üppigen Ernte.
Die richtige Sorte wählen
Das Angebot reicht von dunkelgrün über hellgrün bis gelb, mit runden oder länglichen Früchten.1 Kletternde Sorten lassen sich platzsparend an Stäben oder Drähten hochziehen.1 Kompakte Sorten eignen sich gut für große Kübel oder Pflanzsäcke auf dem Balkon oder der Terrasse.1
Zucchini säen: Wann und wie
Säen Sie Zucchini ab April oder Mai auf der Fensterbank oder im Gewächshaus in torffreie Anzuchterde.2 Halten Sie die Erde gleichmäßig feucht und warm – ideal sind rund 20°C, zum Beispiel in einem Anzuchtkasten oder unter einer Abdeckhaube.3 So bekommen die Jungpflanzen einen guten Vorsprung, bevor es draußen warm genug ist.
Ab Ende Mai bis Anfang Juni können Sie Zucchini auch direkt ins Freiland säen.2 Lockern Sie den Boden auf und arbeiten Sie reichlich Kompost oder Mist ein. Setzen Sie die Samen etwa 2,5 cm tief3 und halten Sie einen Pflanzabstand von rund 90 cm ein, damit jede Pflanze genug Platz zum Wachsen hat.3
Auspflanzen ins Freie
Zucchini sind frostempfindlich – warten Sie bis Anfang Juni, bis keine Nachtfröste mehr drohen, bevor Sie die Jungpflanzen nach draußen bringen.1 Jede Pflanze braucht etwa einen Quadratmeter Fläche.1 Wählen Sie einen warmen, sonnigen und windgeschützten Standort mit nährstoffreichem Boden.1
Boden und Düngung
Zucchini brauchen humusreichen Boden. Arbeiten Sie vor dem Pflanzen großzügig Kompost oder gut verrotteten Mist ein.3 Da Zucchini Starkzehrer sind, sollten Sie sie während der Wachstumsphase regelmäßig düngen.
Gießen
Gießen Sie regelmäßig, besonders in Trockenperioden.1 Gleichmäßige Feuchtigkeit fördert eine gleichmäßige Fruchtentwicklung und hält die Pflanzen gesund.
Zucchini ernten
Zucchini können in jeder Größe geerntet werden, doch Geschmack und Textur sind am besten, wenn die Früchte noch klein sind.1 Regelmäßiges Ernten regt die Pflanze zu weiterer Fruchtbildung an.1 Werden die Früchte zu lange hängen gelassen, wachsen sie schnell zu Riesenkürbissen heran.1
Auch die Zucchiniblüten sind essbar und können mitgeerntet werden.1
Häufige Probleme und wie man sie vermeidet
Bleibt die Fruchtbildung aus, liegt das häufig an mangelnder Bestäubung. Zucchini sind auf Insekten angewiesen, die den Pollen zwischen männlichen und weiblichen Blüten übertragen.
Echter Mehltau kann im Spätsommer auf den Blättern auftreten, besonders bei Trockenheit. Regelmäßiges Gießen und ausreichend Pflanzabstand für gute Luftzirkulation verringern das Risiko.
Zucchini im Kübel anbauen
Wer wenig Gartenfläche hat, kann kompakte Zucchinisorten gut im Kübel auf Balkon oder Terrasse anbauen.1 Verwenden Sie einen möglichst großen Topf mit nährstoffreicher Erde. Kübelpflanzen trocknen schneller aus als Freilandpflanzen – gießen Sie daher häufiger.
Den Sommer im Blick behalten
Sobald die Pflanzen etabliert sind und Früchte tragen, dreht sich alles ums regelmäßige Gießen und rechtzeitige Ernten.1 Wer ein paar Ernten versäumt, hat schnell Riesenfrüchte statt junger Zucchini.1 Wer konsequent erntet, wird den ganzen Sommer über belohnt.1
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