Dürrfleckenkrankheit an Tomaten und Kartoffeln: Symptome erkennen und bekämpfen

A close up of a tomato with a green stem
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Was ist die Dürrfleckenkrankheit?

Die Dürrfleckenkrankheit ist eine ernste Pilzerkrankung, die Tomaten und Kartoffeln befällt. Verursacht wird sie von zwei eng verwandten Pilzarten: Alternaria tomatophila und Alternaria solani. 1 Beide Erreger können auch Paprika sowie verschiedene Unkräuter aus der Familie der Nachtschattengewächse befallen, darunter Schwarzer und Behaarter Nachtschatten. 1

Tomaten und Kartoffeln sind am stärksten betroffen; Paprika und Auberginen erkranken in der Regel deutlich seltener und weniger schwer. 4

Symptome erkennen: So sieht der Befall aus

Das charakteristischste Merkmal der Dürrfleckenkrankheit sind konzentrische, schießscheibenartige Ringe auf Blättern und Stängeln. 5 Diese Läsionen können an allen oberirdischen Pflanzenteilen auftreten; bei Kartoffeln kann die Krankheit auch die Knollen befallen. 5

Je nach Befallsstadium zeigt die Dürrfleckenkrankheit ein breites Spektrum an Symptomen. 5 Das genaue Erscheinungsbild hängt davon ab, wie weit die Infektion bereits fortgeschritten ist. 5

Bedingungen, die den Befall begünstigen

Die Krankheit entwickelt sich bei gemäßigten bis warmen Temperaturen zwischen 15 und 27 °C, mit einem Optimum zwischen 28 und 30 °C. 1 Feuchtes Wetter, starker Tau oder eine relative Luftfeuchtigkeit von 90 % und mehr sind die Bedingungen, unter denen sich der Erreger am schnellsten ausbreitet. 1

Genau diese Kombination aus Wärme und Feuchtigkeit ist in der Hauptwachstumszeit keine Seltenheit — weshalb die Dürrfleckenkrankheit auf befallenen Beeten Jahr für Jahr wiederkehrt.

Warum Boden und Sonne entscheidend sind

Nährstoffreicher Boden und ausreichend Sonnenlicht helfen Tomaten, Kartoffeln, Paprika und Auberginen, auch bei beginnendem Befall weiter produktiv zu bleiben. 2 Kompostgaben stärken die Pflanzengesundheit und fördern den Fruchtansatz, ohne die Rückschläge, die gestresste Pflanzen erleiden. 2

Eine gut versorgte, kräftige Pflanze toleriert einen Pilzbefall deutlich besser als eine, die unter schlechten Bedingungen aufgewachsen ist. Fruchtbarer Boden und Kompost unterstützen die Pflanzengesundheit und den Ertrag selbst dann noch, wenn die Infektion fortschreitet. 2

Worauf Sie weiterhin achten sollten

Beobachten Sie Ihre Pflanzen besonders sorgfältig in warmen, feuchten Perioden — den Bedingungen, unter denen Alternaria solani am stärksten gedeiht. 1 Achten Sie auf die typischen schießscheibenartigen Flecken, die an allen oberirdischen Pflanzenteilen auftreten können. 5

Befallene Blätter sollten sofort entfernt werden; Überkopfbewässerung ist möglichst zu vermeiden. Die langfristig wirksamste Strategie bleibt die Stärkung der Pflanzengesundheit durch guten Boden und ausreichend Sonne. 2

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Quellen / Referenzen

  1. Early blight in tomato and potato | UMN Extension (extension.umn.edu)
  2. How to Control Early Blight of Tomatoes and Potatoes (almanac.com)
  3. Early Blight - Maine Organic Farmers and Gardeners (mofga.org)
  4. Bulletin #5087, Early Blight of Potatoes and Tomatoes - Cooperative Extension: Insect Pests, Ticks and Plant Diseases - University of Maine Cooperative Extension (extension.umaine.edu)