Was ist Echter Mehltau?
Echter Mehltau ist eine Pilzkrankheit, die eine Vielzahl von Nutz- und Zierpflanzen im Garten befällt. [2] Er zeigt sich als weißer, mehliger Belag auf Blättern, Stängeln und Blüten und kann dazu führen, dass das Laub sich verfärbt und verformt. [2] Stark befallene junge Blätter können sich einrollen, und die Wuchskraft der Pflanze insgesamt wird geschwächt. [2]
Viele verbreitete Gartenpflanzen sind anfällig, darunter Äpfel, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Weintrauben, Kürbisgewächse wie Zucchini und Gurken sowie Erbsen. [2] Die Krankheit beginnt typischerweise im Frühjahr und hält während der gesamten Vegetationsperiode an. [2]
Wie Echter Mehltau sich ausbreitet
Echte-Mehltau-Pilze befallen eine breite Palette von Pflanzen, wobei junges Pflanzenwachstum besonders gefährdet ist. [3] Bedingungen, die die Luftbewegung einschränken – dichte Bepflanzung, ungeschnittene Sträucher und schattige Standorte – schaffen ideale Voraussetzungen für die Ausbreitung der Krankheit. [1] Schattige Bereiche sind besonders häufig von Mehltaubefall betroffen als sonnige Standorte. [1]
Vorbeugung gegen Mehltau
Die wirksamste langfristige Abwehr besteht darin, beim Planen des Gartens resistente Pflanzensorten zu wählen. [1] Die Auswahl von Sorten, die speziell gegen Echten Mehltau gezüchtet wurden, senkt das Risiko erheblich, noch bevor er entsteht. [1]
Auch die Standortwahl spielt eine wichtige Rolle. Das Pflanzen an sonnigeren Plätzen hilft, da Echter Mehltau häufiger an schattigen Standorten auftritt. [1] Sorgen Sie wo immer möglich für gute Luftzirkulation, indem Sie Pflanzen aufbinden und durch gezielten Rückschnitt das Innere der Pflanze auflichten. [3]
Das Entfernen von Geiltrieben und Ausläufern lohnt sich ebenfalls, da junges Gewebe am anfälligsten für Befall ist. [3]
Vorhandenen Mehltaubefall bekämpfen
Sobald Echter Mehltau auftritt, begrenzt rasches Handeln seine Ausbreitung. Der Pilzbelag überzieht die Oberfläche von Blättern, Knospen, Blütenblättern und Trieben, daher ist das Entfernen und Entsorgen stark befallenen Pflanzenmaterials ein sinnvoller erster Schritt. [2]
Die Verbesserung der Wachstumsbedingungen – mehr Licht und bessere Luftzufuhr – bleibt auch nach dem Auftreten der Infektion wichtig. Gezielter Rückschnitt zur Auflichtung dichter Bereiche reduziert die feuchte, stagnierte Luft, die die Krankheit begünstigt. [3]
Für Pflanzen an eingeschlossenen oder geschützten Standorten sollten Sie das Aufbinden in Betracht ziehen, um das Laub vom Boden zu heben und die Luftzirkulation um Stängel und untere Blätter zu verbessern. [3] Dies allein kann das Fortschreiten eines Befalls erheblich verlangsamen.
Besonders gefährdete Pflanzen
Rosen, Kürbisgewächse und Obstpflanzen wie Stachelbeeren und Weintrauben gehören zu den am häufigsten befallenen Pflanzen. [2] Der verantwortliche Pilz ist keine einzige Art – Echte Mehltaupilze sind eine Gruppe verwandter Pilze – was bedeutet, dass verschiedene Pflanzen von unterschiedlichen, aber verwandten Erregern befallen werden. [2]
Worauf Sie künftig achten sollten
Das Frühjahr ist das entscheidende Zeitfenster, da die Krankheit typischerweise ab diesem Zeitpunkt beginnt. [2] Gärtner sollten anfällige Pflanzen bereits früh in der Saison regelmäßig kontrollieren und dabei besonders auf neue Triebe und junge Blätter achten, wo sich eine Infektion zuerst festsetzt. [3]
Ein Garten mit resistenten Sorten, guter Standortwahl und offener Pflanzenstruktur ist der zuverlässigste Weg, um zu verhindern, dass Echter Mehltau zum wiederkehrenden Problem wird. [1] Frühzeitiges Erkennen und schnelles Entfernen befallenen Materials bleiben Ihre besten Mittel, sobald der Pilz auftritt. [2]
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