Schwarze Bohnenläuse bekämpfen: So schützen Sie Ihre Bohnen wirksam

Schwarze Bohnenläuse bekämpfen: So schützen Sie Ihre Bohnen wirksam
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Sofortmaßnahmen bei Befall

Schwarze Läuse an Bohnen sind meist die Schwarze Bohnenlaus (Aphis fabae), eine saugende Insektenart, die Ackerbohnen, Buschbohnen, Stangenbohnen und viele weitere Gartenpflanzen befällt. [1] Die Hauptgefährdungszeit liegt zwischen April und August – in dieser Phase sollten Bohnenpflanzen regelmäßig kontrolliert werden. [1] Schwarze Läuse befallen besonders bevorzugt frisches, zartes Triebgewebe; dichte Kolonien sammeln sich oft an den obersten Blättern von Ackerbohnen. [7]

Bleibt ein Befall unbehandelt, vermehren sich die Läuse rasant. Kräftige Ackerbohnenpflanzen können dadurch geschwächt werden: Blüten verkümmern, Blätter verlieren ihre Vitalität. [7] An Ackerbohnen wandern die Läuse häufig zuerst zu den Triebspitzen. [3] Aus einem ersten Auftreten kann sich innerhalb weniger Tage ein massiver Befall entwickeln. [3] Ein starker Läuseangriff kann Blüten zerstören, bevor sie sich zu Hülsen ausbilden. [3]

Ameisen auf den Bohnenstängeln sind ein frühes Warnsignal – sie „melken" die Läuse und laufen daher an befallenen Pflanzen auf und ab. [3] Auch junge Hülsen können von schwarzen Läusen besiedelt werden. [2] Die Triebspitzen von Ackerbohnen sind besonders häufig betroffen. [2]

Erkennungsmerkmale

Die Schwarze Bohnenlaus ist ein kleines, schwarz gefärbtes, saugendes Insekt. [1] Sie befällt ein breites Pflanzenspektrum: Ackerbohnen, Buschbohnen, Stangenbohnen, Kapuzinerkresse, Dahlien, Pfeifenstrauch, Schneeball und Pfaffenhütchen. [1] Der gebräuchliche Name lautet Schwarze Bohnenlaus, der wissenschaftliche Name ist die Aphis fabae-Artengruppe. [1]

Der Schädling wird von jungem, weichem Gewebe verschiedener Pflanzenarten angezogen. [7] Bei Ackerbohnen sind die Triebspitzen ein typischer Sammelplatz für dichte Kolonien. [7] Die ersten Bohnen können bereits fast erntereif sein, wenn die Läuse erstmals an den Pflanzen auftreten. [3]

Schwarze Läuse saugen den Pflanzensaft aus dem Gewebe. [7] Sie können die Pflanze erheblich schwächen und bei ungehinderter Vermehrung einen großen Teil der Ernte vernichten. [3] Typische Schadbilder sind geschwächte Blätter und verkümmerte Blüten. [7]

Erste Gegenmaßnahmen

Das Ausgeizen der Triebspitzen ist eine bewährte Sofortmaßnahme, wenn sich Läuse an den Spitzen von Ackerbohnen konzentrieren. [8] Das Abwischen befallener Blätter ist eine weitere mechanische Methode zur Schadensbegrenzung. [8] Mit einem Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch lässt sich ein starker Läusebefall von den Pflanzen abspülen. [5] Läuse lassen sich auch mit den Fingern zerdrücken, wenn viele auf einer Pflanze sitzen. [5]

Eine einfache Schmierseifenlösung wirkt effektiv und umweltschonend, wenn sie richtig angewendet wird. [4] Kulturschutznetze über jungen Pflanzen können einen frühen Befall verhindern. [4] Mischkultur ist eine weitere Methode, die sich zur Vorbeugung gegen Läuse an Bohnen eignet. [8]

Verdünntes Neemöl mit etwas Spülmittel wurde erfolgreich gegen starken Läusebefall eingesetzt. [6] Neemöl-Spritzungen sollten nicht bei direkter Sonneneinstrahlung erfolgen. [6] Bei massivem Befall wird ein zweimaliges tägliches Spritzen mit verdünntem Neemöl und Spülmittel empfohlen. [6]

Schritt-für-Schritt-Plan gegen Bohnenlaus

Zuerst die Triebspitzen kontrollieren. Schwarze Läuse befallen bei Ackerbohnen zuerst die Wachstumsspitzen – hier sollte die Kontrolle beginnen. [3] Da sich aus einem ersten Auftreten innerhalb weniger Tage ein massiver Befall entwickeln kann, sind regelmäßige Kontrollen im Zeitfenster April bis August unerlässlich. [1][3]

Stark befallene Stellen schnell entfernen. Das Ausgeizen der Triebspitzen reduziert den Läusedruck wirksam. [8] Alternativ können die Läuse von Hand abgestrichen oder zerdrückt werden. [5] Ein kräftiger Wasserstrahl aus dem Schlauch kann die Tiere von der Pflanze spülen. [5]

Junge Pflanzen frühzeitig schützen. Kulturschutznetze über jungen Pflanzen halten frühe Läuseeinfälle fern. [4] Diese Maßnahme ist besonders sinnvoll, bevor sich dichte Kolonien auf dem zarten Neuaustrieb gebildet haben. [7]

Spritzmittel gezielt einsetzen. Eine Schmierseifenlösung ist eine wirksame, umweltfreundliche Option bei richtiger Anwendung. [4] Verdünntes Neemöl mit Spülmittel bewährt sich bei starkem Befall – niemals bei direkter Sonne spritzen. [6]

Blüten und Hülsen im Blick behalten. Schwarze Läuse können Blüten zerstören, bevor sich Hülsen bilden. [3] Auch junge Hülsen können befallen werden. [2] Verkümmerte Blüten und geschwächte Blätter sind Zeichen für unkontrollierten Läusebefall. [7]

Vorbeugung im Jahresverlauf

Ackerbohnen, die überwintert haben, gelten in der Gärtnerpraxis als weniger anfällig für Läusebefall als im Frühjahr gesäte Pflanzen – dies gilt jedoch nicht in jedem Jahr. [7] Da der Befallsdruck von April bis August anhält, sollte die Vorbeugung als saisonale Routineaufgabe verstanden werden, nicht als einmalige Maßnahme. [1] Da sich dichte Läusekolonien bevorzugt an den obersten Blättern bilden, gehört die regelmäßige Kontrolle der Triebspitzen zur Standardvorbeugung. [7]

Mischkultur-Partner sind es wert, als Teil einer natürlichen Läusestrategie für Bohnen in Betracht gezogen zu werden. [8] Kulturschutznetze schützen junge Pflanzen, bevor sich ein früher Befall festsetzt. [4] Ausgeizen, Blatt abwischen und Mischkultur werden als bewährte Naturmethoden zur Reduzierung des Läuseschadens an Bohnen genannt. [8]

Worauf Sie achten sollten

Der wichtigste Überwachungszeitraum ist April bis August. [1] Die hauptsächlich betroffenen Pflanzen sind Ackerbohnen, Buschbohnen und Stangenbohnen sowie Kapuzinerkresse, Dahlien, Pfeifenstrauch, Schneeball und Pfaffenhütchen. [1] Die wichtigsten Warnsignale sind Kolonien an jungem Triebgewebe, Läuse an Bohnentriebspitzen, Ameisenaktivität an den Pflanzen, geschwächte Blätter und verkümmerte Blüten. [3][7]

Entscheidend ist schnelles Handeln – aus einem kleinen Befall kann innerhalb weniger Tage eine Masseninvasion werden. [3] Wer beim ersten Auftreten an den Triebspitzen eingreift, hat die Wahl zwischen Ausgeizen, Abwischen, Abspritzen, Handabsammeln, Kulturschutznetzen oder gezielt eingesetzten Spritzmitteln – bevor Blüten und junge Hülsen schwer geschädigt werden. [4][5][6][8]

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Quellen / Referenzen

  1. Blackfly on Beans: How to Manage Infestations | RHS Advice (rhs.org.uk)
  2. A Green and Rosie Life: How to Protect Broad Beans from Blackfly (eco-gites.blogspot.com)
  3. Keeping blackfly off Broad Beans (gwenfarsgarden.info)
  4. What does everyone use to protect their broad beans from black fly (facebook.com)
  5. Your annual reminder that blackfly are no threat to your broad beans ... (reddit.com)
  6. Some of My Fava beans are covered with these black bugs. This is a ... (reddit.com)
  7. Broad beans – and the dreaded blackfly! (riversidegardencentre.com)
  8. Have You Spotted Blackflies on Your Fava Beans? These Natural Methods Will Stop Damage Fast (shopping.yahoo.com)